2021 gründete ich gemeinsam mit acht Feministinnen* eine österreichische WILPF (Women International League for Peace and Freedom) Sektion.
Ein Kunstprojekt mit geflüchteten afghanischen Frauen* bewegte mich dazu ein Solidaritätsnetzwerk mit den Afghaninnen* zu bilden, durch das wir gemeinsam zum Frieden-, Frauen*- und Sicherheitsdiskurs arbeiten. Bei unseren Besuchen im Parlament forderten wir Möglichkeiten der gesellschaftlichen und politischen Partizipation für Frauen* aus Diasporagruppen.
Ich will mit meiner Arbeit für WILPF eine Auseinandersetzung mit der UN Resolution 1325 befördern. Meine Kollegin Ketevan und ich diskutierten bei der 20 jährigen Jubiläumsfeier der Resolution 1325 im Parlament mit Vertreter*innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.
Ich war dabei als Mozhgan ihr Beschwerdeverfahren gegen ihren negativen Bescheid im Asylprozess am Bundesverwaltungsgericht gewann. Es erfüllte mich mit Stolz, ihr mit meiner Stimme die Chance zu geben hier in Österreich Asyl zu bekommen und ihrem Sohn, den sie mit dreizehn Jahren durch eine Zwangsehe bekam, zu helfen ein selbstbestimmtes Leben zu führen.